Die Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist sinnvoll, dass wissen viele Arbeitnehmer. Manche bekommen allerdings keinen Vertrag angeboten, der Grund sind meist Vorerkrankungen. Anderen Interessenten ist die Police zu teuer, weil sie vielleicht in ihrem Beruf ein besonders hohes Risiko haben oder bereits ein höheres Lebensalter erreicht haben. Hier gibt es einen Überblick über die Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung.

Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung: Häufig die günstigere Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Gerade für Menschen, die körperlich schwer arbeiten und somit ein höheres Risiko haben, berufsunfähig zu werden, ist die Erwerbsunfähigkeitsversicherung oftmals die günstigere Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Auch für Selbstständige kann die Erwerbsunfähigkeitsversicherung eine gute Absicherung darstellen. Unabhängig von der Ursache der Erwerbsunfähigkeit zahlt diese Versicherung eine monatliche Rente, die die gesetzliche Erwerbsminderungsrente ergänzt. Voraussetzung ist, dass der Versicherte weniger als drei Stunden am Tag arbeiten kann.

Die Grundfähigkeitenversicherung

Bei der Grundfähigkeitenversicherung versichern Sie die Fähigkeit, bestimmte Tätigkeiten ausführen zu können. Dazu zählen zum einen die Grundfähigkeiten Sehen, Sprechen und der Einsatz der Hände. Auch wer Alltagsfähigkeiten wie Laufen, Treppensteigen, Bücken oder Autofahren verliert, hat Anspruch auf Leistungen aus der Grundfähigkeitenversicherung. Bei dieser Versicherungsart kommt es ganz genau darauf an, welche und wie viele Fähigkeiten versichert sind sowie auf die Formulierung der Leistungsgründe. Diese Versicherung kann eine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung für Arbeitnehmer mit speziellen Fähigkeiten sein, etwa für Handwerker.

Die Schwere-Krankheiten-Versicherung

Eine weitere Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Dread-Disease-Versicherung, auf Deutsch Schwere-Krankheiten-Versicherung. Sie zahlt allerdings keine monatliche Rente, sondern eine Einmalzahlung. Sie wird fällig, sobald der Versicherte an einem schweren Leiden wie Krebs erkrankt. Die versicherten Krankheiten werden bei Vertragsabschluss festgelegt, die meisten Policen umfassen Krebs, Multiple Sklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall. Psychische Krankheiten und Krankheiten des Bewegungsapparats (die für die meisten Berufsunfähigkeiten verantwortlich sind) werden dagegen nicht abgedeckt.

Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die Unfallversicherung ist dagegen keine sinnvolle Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Denn nur in seltenen Fällen ist die Berufsunfähigkeit die Folge eines Unfalls, der in der Unfallversicherung zudem eng als plötzlich von außen einwirkendes Ereignis definiert ist. Arbeitnehmer können aber viel häufiger wegen einer Erkrankung ihren Beruf nicht mehr ausüben. Die Unfallversicherung zahlt darüber hinaus in der Regel einen Einmalbetrag und keine Rente.


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