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Erwerbs­minderungs­­rente vom Staat lässt Versicherte im Regen stehen

Arbeitskraft ist das wichtigste Kapital der Arbeitnehmer. Wenn Arbeitnehmer aufgrund schwerer und vor allem dauerhafter Erkrankung ihren Beruf nicht mehr ausüben können, droht ein finanzieller Absturz, der existenzbedrohende Ausmaße annehmen kann. Denn die Erwerbsminderungsrente reicht in den meisten Fällen nicht aus, um den Lebensstandard zu sichern. Lesen Sie hier, welche Lücken die staatliche Berufsunfähigkeitsrente hat.

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Ihr Alter

Ihr monatliches Nettoeinkommen

Ihre Arbeitskraft ist ca.

846.000

bis zum Rentenalter wert.
(Annahme: keine Lohnsteigerungen, 12 Monatsgehälter, Rentenbeginn mit 67)

Risiko Berufsunfähigkeit wird unterschätzt

Ein dreißigjähriger Durchschnittsverdiener bezieht bis zum Rentenalter knapp eine Million Euro Gehalt. Dieser Verdienst dient dazu, Wohnung, Alltag, Auto und Urlaub zu finanzieren. Bei einer Berufsunfähigkeit schwindet dieses Fundament. Viele Arbeitnehmer unterschätzen aber das Risiko der Berufsunfähigkeit. Sie versichern alles Mögliche vom Fahrrad bis hin zum Haustier, vernachlässigen jedoch den Schutz ihres wichtigsten Kapitals. Sie verlassen sich zu sehr auf den Staat und die gesetzliche Erwerbsminderungsrente.

Erwerbs­minderungs­rente ersetzt ehemalige gesetzliche Berufs­unfähigkeits­rente

Die gesetzliche BU-Rente wurde stark eingeschränkt. Nach einer Reform wurde die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente für Jahrgänge ab 1961 abgeschafft, jetzt gibt es nur noch die Erwerbsminderungsrente. Und die hat einen schweren Nachteil gegenüber der früheren gesetzlichen Berufsunfähigkeitsversicherung: Wer noch mindestens drei Stunden am Tag arbeiten kann, muss jede Stelle annehmen. Der erlernte oder bisher ausgeübte Beruf spielt dabei keine Rolle.

Der Anspruch auf die Erwerbsminderungs­rente

Außerdem steht die staatliche Leistung bei Berufsunfähigkeit bei weitem nicht jedem Erwerbstätigen zu. Fünf Jahre Pflichtversicherung muss man vorweisen und in diesen fünf Jahren mindestens drei Jahre Pflichtbeiträge eingezahlt haben. Das ist nicht nur für Berufseinsteiger schwierig, sondern auch für Wiedereinsteiger nach Selbstständigkeit oder Familienzeit.

Erst wer weniger als drei Stunden am Tag arbeiten kann, erhält die volle gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Sie beträgt nur etwa 48 Prozent des letzten Nettogehalts, es bleibt also eine Versorgungslücke von 52 Prozent. Wer zwischen drei und sechs Stunden täglich arbeiten kann, erhält die halbe Erwerbsminderungsrente – das sind nur rund 24 Prozent des Nettogehalts.

Wenn die Erwerbsminderungsrente nicht zum Leben reicht, müssen die Betroffenen mit Hartz IV aufstocken – mit den bekannten Konsequenzen: Antragsteller müssen ihre Einkommenssituation offenlegen und etwaiges Vermögen bis auf einen kleinen Betrag aufbrauchen.

Zusätzliche Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit

Da die gesetzliche Erwerbsminderungsrente keinen ausreichenden Schutz bei Berufsunfähigkeit bietet, empfehlen Berater und Verbraucherschützer eine Absicherung der Arbeitskraft, etwa mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung. Mit dieser Versicherung lässt sich die Versorgungslücke zwischen der Erwerbsminderungsrente und dem bisherigen Nettogehalt zumindest teilweise schließen. Und sie steht auch denjenigen Versicherten offen, die keinen Anspruch auf staatliche Leistung bei Berufsunfähigkeit haben.

 

Empfehlungen der Verbraucherzentrale zu Berufsunfähigkeit:

http://www.verbraucherzentrale.de/Berufsunfaehigkeit-verkannte-Gefahr
http://www.swisslife.de/leistungen/versicherungen/arbeitskraftabsicherung.html

 


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